Tatjana


Kurz-Vita

1977            Gesangunterricht bei meinem Vater Peter Schuba, Hamburgische Staatsoper

1998            Backup Singing bei CD Produktion , Kalifornien

2002-2006  klassische Gesangsausbildung bei Prof. Natalie Usselman MHK KÖln

2006-2009  Korrepetition  und Vocal Coaching mit Nicola Heise, Hannover

2008-2012 Auftritt und Privatkonzerte als Opernsängerin

seit 2021    Vocal Coach in Einzelunterricht und Workshops

seit 2018    Genrewechsel zu Jazz und Soul

 


Mein eigener professioneller, sängerischer Weg begann erst mit Anfang 40, machte aber schnell enorme Fortschritte.

Ich begann damals eine klassische Gesangsausbildung neben meinem Beruf als Designerin bei einer Kollegin meines Vaters (Opernsänger).

 

Natalie Usselmann war Professorin für klassischen Gesang an der Musikhochschule Köln war. Sie bereitete die sängerische Basis dessen, was ich heute kann. Natalie ist eine inspirierende und ermunternde Lehrerin mit großem Herzen und großartiger Musikalität. Bei ihr fing ich absolut Feuer für den klassischen Gesang.

 

Später erweiterten sich meine Fähigkeiten durch die Zusammenarbeit mit der Sängerin, Korrepetitorin und Pianistin Nicola Heise in Hannover. Bei ihr ging ich erste Jazz-Schritte und entdeckte die tiefen, satten Töne meiner Stimme. 

 

Die Anleitung dieser beiden wunderbaren Sängerinnen fiel allerdings auf fruchtbaren Boden.

Von Kindesbeinen war ich an Oper und klassische Musik gewöhnt, den Umgang mit Sängern und Tänzern. Ich hatte Klavier- und Ballettunterricht ab dem 4 Lebensjahr, und war oft auf Proben, Auftritten und Konzerten meines Vaters dabei. Er unterrichtet mich auch mit 15 ein wenig in Stimmbildung. Mein Interesse war damals allerdings mäßig... Ich spielte lieber Klavier.

 

 

Seit etwa 12 Jahren unterrichte ich Gesang in Einzelstunden und Workshops. Meine Basis ist noch immer das klassische Stimmtraining. Doch singe ich heute fast nur noch Jazz und Soul. Mal mit Band, mal mit Pianobegleitung und manchmal einfach auch nur mit Playbacks.

 

2 Jahre Corona waren für mich, wie für so viele andere, eine enorme Durststrecke. Und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was schlimmer war, die wirtschaftlichen Einbussen oder, dass man nicht mehr wußte, wofür man eigentlich übt und Musik macht, wenn keiner da ist, der es hören kann/will.

 

Das Wort "Wohnzimmerkonzert" ist für mich zu einem Synonym für falsch verstandenes , aber nicht zu Ende gedachtes Mitleid für das Künstlertum geworden. Ich glaube, die Musiker:innen haben sich damit keinen Gefallen getan. Besser wäre es gewesen, wenn es tatsächlich still geworden wäre und alle hätte erleben könne, wie leer und freudlos das Leben ohne Musik und Entertainment tatsächlich ist.

 

Ich bin Ende 2021 total ausgestiegen und wollte nicht mehr singen. Es war einfach nichts mehr da, was aus meiner Kehle wollte. Aber....

 

Ich bin wieder da! 

Ich singe, trete auf und unterrichte.

Mein Herz fließt über vor Freude und Fröhlichkeit mit/für Musik und den Gesang.

 

Da ist noch so viel, was ich Euch erzählen und geben kann... - 

als Lehrerin und als Mensch, 

beides vereint in dem Wort und der Tätigkeit

SÄNGERIN.

 

Ihr braucht es nur abzurufen. :-)))

 

Tatjana  

Mai 2022